Gieri Schmed

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Begonnen hat Schmed mit Naturstudien, und zwar nicht zufällig mit Kristallen. «Ich bin selber Strahler, also habe ich irgendwann damit begonnen, erst einzelen Kristalle, dann ganze Strukturen zu zeichnen und zu malen. » Die Kristallisationen verstand der Künstler schon bald als Alphabet der Natur, «und so habe ich mich über längere Zeit der Prismaform gewidmet, die ja in sich sehr streng ist». Mit der Zeit fügte Schmed den Prismen Kreise bei, die für ihn für die Natur des Menschen stehen. «Dadurch hat sich in den Werken eine ganz neue Spannung ergeben.» Aus diesem Spannungsfeld heraus habe

sich die Innerlichkeit als Leitgedanke für die weitere Arbeit ergeben, so Schmed. Seither arbeitet er oft an der Kombination Licht-Mensch-Schatten, die in seinem Werken auf unterschiedliche, in einer eigenen Symbolik aber konsequenterweise zum Ausdruck kommt. Während die lichten Flächen meist weich und lieblich sind, fallen die Schatten spitz, schneidend aus. «Das ist wie im richtigen Leben.» Zwischen dem Licht und dem Schatten steht für Schmed das Innere, die Gedanken- und Seelenwelt des Menschen. «Allerdings sind meine Arbeiten sehr reduziert, ich male nur das Wesentliche und verzichte auf Effekte und Ornamentik in jeglicher Form.»

 
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